Weg mit den Staubfängern

buchticket
Wer kennt das nicht: Das Buch­re­gal wird vol­ler und vol­ler, und fürs Weit­er­schen­ken weiß man nicht an wen. Ver­kau­fen über Ama­zon Mar­ket­place? Naja, wer wird für den Schin­ken jetzt noch Geld aus­ge­ben? Eine Lösung dafür ist buchticket.de – oder noch bes­ser tauschticket.de, für alle, die auch Fil­me, Musik oder Com­pu­ter­spie­le los­wer­den wol­len. Das Prin­zip ist ganz ein­fach: Man stellt die Bücher auf der Web­site ein und schickt sie dem­je­ni­gen, der sie haben will, auf eige­ne Por­to­kos­ten. Für jedes Buch (Film, Musik etc.), das sei­nen Emp­fän­ger gefun­den hat, bekommt man auto­ma­tisch über das Sys­tem ein Tausch­ti­cket. Mit die­sen Tausch­ti­ckets kann man sich dann selbst wie­der etwas aus­su­chen. Wenn sich weg­ge­schick­te und bekom­me­ne Bücher die Waa­ge hal­ten, wird zwar viel­leicht das Buch­re­gal nicht lee­rer, aber zumin­dest sind die Staub­fän­ger weg, die man eh nicht mehr liest. Und man kann ja auch Tausch­ti­ckets hor­ten statt sie ein­zu­lö­sen.
Das Ein­stel­len der Bücher ist ganz ein­fach: zuerst die ISBN ein­ge­ben, also die Bestell­num­mer, die meist vor­ne im Buch oder auf dem Ein­band steht. Wenn die ISBN im Sys­tem schon bekannt ist, wer­den die Daten schon vor­aus­ge­füllt, sonst kann man sie per­sön­lich ein­ge­ben. Ein paar Fel­der ermög­li­chen das Ein­ge­ben von per­sön­li­chen Bemer­kun­gen zum Zustand des Tausch­ob­jekts, eine Cover­ab­bil­dung (zu fin­den auch bei amazon.de) kann man hoch­la­den, und schon kann das Tau­schen los­ge­hen. Sobald ein Inter­es­sent anklickt, dass er das Buch haben will, bekommt man eine Mail mit der Anschrift des Inter­es­sen­ten. Die Mail bestä­tigt man und schickt das Buch auf die Rei­se. Ist das Buch ange­kom­men, soll­te man bestä­ti­gen, dass es ange­kom­men ist.
Buchticket.de gibt es zwar schon seit eini­gen Jah­ren, aber es ist nach wie vor rela­tiv unbe­kannt, zumal vie­le Leu­te viel­leicht noch ver­su­chen, ihre alten Bücher bei Ebay oder Ama­zon Mar­ket­place zu ver­kau­fen, die natür­lich eine wesent­lich bes­se­re Gesamt­ver­mark­tung bie­ten. Aber das Ange­bot hat es ver­dient, bekann­ter zu wer­den, zumal seit eini­ger Zeit eben nicht mehr nur Bücher im Ange­bot sind.
Seit ich dabei bin, haben von 24 Büchern Bücher schon 15 ihre Abneh­mer gefun­den, aber es gibt noch genug, für die sich noch kein Inter­es­sent gefun­den hat. Wer mal stö­bern will: Hier mein “Bücher­re­gal”. Mitt­ler­wei­le sind natür­lich auch Bücher von Esther dabei.