Ardeche 2009 – Tag 8: Ausflug nach Thines

Heu­te sind wir mal auf Emp­feh­lung von Bea mal nach Thi­nes gefah­ren. Dazu geht’s erst mal rund 7 Kilo­me­ter am Chas­se­zac auf­wärts, bis dann die D513 nach rechts abzweigt. Die­ses Stück wird gera­de nach der zwei­ten Hälf­te immer enger, sodass man schon vor­sich­tig fah­ren muss, falls einem jemand in einer Kur­ve ent­ge­gen­kommt.

Das letz­te Stück zum Ort läuft man von einem Park­platz aus hoch. Thi­nes ist eigent­lich ein win­zi­ges Nest, aber super­schön. Die Häu­ser sind aus recht dunk­len Stei­nen gebaut. Über allen thront eine roma­ni­sche Kir­che mit einer nicht nur innen sehr hüb­schen Apsis.

Im Dorf selbst ist eben die­ses selbst die Attrak­ti­on. Es ist unauf­ge­regt, man sieht immer wie­der net­te Details wie das ver­ros­te­te Bett­ge­stell im Gar­ten, die bei­den Schorn­stei­ne, die mich sofort an Ben und Hoss Cart­wright erin­nern, das Schild zum Trö­del­markt (Vide-gre­ni­er) zuguns­ten der her­ren­lo­sen Kat­zen des Dor­fes.

Ach ja, da gibt es auch einen guten Tou­ri-Laden mit Café und (als wir da waren) herr­li­chen, aber teu­ren Draht­kunst­ob­jek­ten. Das Café hat eini­ge Eis­sor­ten, die man sich nicht ent­ge­hen las­sen soll­te (auch wenn ich nicht sicher bin, ob man sie nicht auch an ande­ren Orten der Ardè­che bekommt.

Ardeche 2009 – Tag 7: Markt- und Ruhetag

Mit einem herr­li­chen Son­nen­auf­gang fing der Tag schon mal gut an:

Ansons­ten war heu­te Markt­tag in Les Vans. Wir sind rela­tiv früh auf­ge­bro­chen, um den Tag dort gut zum Stö­bern, Kau­fen, Pro­bie­ren etc. zu nut­zen.

Der Markt war wie so vie­le von ihnen sehr schön und fängt — vom west­li­chen Orts­ein­gang aus gese­hen — mit Kla­mot­ten an und geht dann über aller­lei Unter­schied­li­ches (Sei­fen, Spiel­zeu­ge, Schall­plat­ten bis hin zu Trö­del oder Anti­qui­tä­ten) auf dem gro­ßen Platz (Place Léo­pold Ollier). Wenn man dann Rich­tung Alt­stadt­gas­sen hin­un­ter­geht, kom­men ver­mehrt die Lebens­mit­tel, dar­un­ter lecke­re Pro­duk­te aus Kas­ta­ni­en­mehl (Kas­ta­ni­en­pü­ree, Kuchen, Bier etc.)

Am Nach­mit­tag haben wir gefau­lenzt, und ich habe ein biss­chen die Zeit genutzt, vom Lou Pelou noch ein paar Auf­nah­men zu machen (die ich zwi­schen­zeit­lich in die Sei­te vom Ankunfts­tag ein­ge­baut habe, inklu­si­ve des Pan­ora­mas).