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Allerlei aus meiner Welt

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Ers­te Woche als Lehrer

Zwi­schen­zeit­lich habe ich die ers­te Woche mei­nes neu­en Berufs­le­bens als Leh­rer hin­ter mir. Mit einem pro­vi­so­ri­schen Stun­den­plan, der nur für die ers­te Woche erstellt wur­de, einer Anfangs­kon­fe­renz in der Woche vor Beginn, in der vor allem eini­ges zum Ablauf der ers­ten Woche geklärt wur­de, einer lan­gen Kon­fe­renz am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag, drei(!) Anfangs­fei­ern am Mon­tag, mei­nem vol­len Stun­den­um­fang (der­zeit 16 Stun­den, also eine 75-%-Stelle), sowie vie­len net­ten Kol­le­gen und Schü­lern. So voll­ge­stopft wie der Satz fühl­te sich auch die Woche an.
Wei­ter­le­sen

Hel­lo World!

“Hel­lo World” heißt die Stan­dard-Begrü­ßung aus der Welt der Pro­gram­mie­rer, mit der ich lan­ge durch mei­ne frü­he­re PR-Tätig­keit zu tun hat­te, und sie drückt eine ers­te Kon­takt­auf­nah­me der Pro­gram­mie­rer mit der Außen­welt aus, die ich hier ger­ne übernehme.

Für mich drückt “Hel­lo World” aus, dass mei­ne Noti­zen hier nicht als Mono­log gedacht sind, son­dern zur Kom­mu­ni­ka­ti­on und zum Aus­tausch, auch mit ande­ren (Waldorf-)Lehrern. Wei­ter­le­sen

Rouss­il­lon 2010: Ruhe­tag und wei­ter nach Perpignan

In der Nacht unse­rer Ankunft in Gru­is­san bei Nar­bon­ne im Rouss­il­lon) hat­ten wir bei­de zuwe­nig Schlaf bekom­men, sodass wir beschlos­sen, noch eine Nacht zu blei­ben, ohne sicher zu sein, ob die nächs­te ruhi­ger sein würde.
Mit einem Rund­gang erkun­de­ten wir den weit­läu­fi­gen Cam­ping­platz am Rand des Etang de Bages: Groß­zü­gig ein­ge­teil­te Plät­ze mit eige­nem Bad. Am Ende des weit­läu­fi­gen Are­als Ten­nis­plät­ze, ein Beach­vol­ley­ball­feld, Mini­golf­an­la­ge und wei­ter oben ein Restau­rant und eine recht schö­ner Pool. Neben­dran ein schö­ner Blick über den Etang de Bages, den wir schon vor eini­gen Jah­ren gese­hen haben, als wir in einer Feri­en­woh­nung in Gru­is­san wohnten.
Nach einem Cap­puc­ci­no am Zelt und einem Stück Kuchen, den wir mit­ge­bracht hat­ten, sind wir dann noch zum Ein­kau­fen zum Dec­a­th­lon nach Nar­bon­ne gefah­ren, um gute Herin­ge für das Zelt zu kau­fen und für Lebens­mit­tel in den Carrefour.
Mit Tor­tel­li­ni vom Gas­ko­cher, einem Ruco­la­sa­lat und einem lecke­ren Glas Bor­deaux beschlos­sen wir den Abend.
Mit Ohro­pax hat­te zumin­dest ich eine recht gute Nacht.
Eher gemüt­lich lie­ßen wir den Tag ange­hen, früh­stück­ten vor dem Zelt bei wun­der­schö­nem blau­en Him­mel und einem etwas küh­len Wind und mach­ten uns lang­sam rei­se­fer­tig. Nach­mit­tags erreich­ten wir pro­blem­los das Hotel de la Loge in der Alt­stadt Per­pi­gn­ans. Die Zim­mer sind zwar ein biss­chen dun­kel, aber ganz hübsch. Ins­ge­samt ein sehr net­tes Hotel und im Nor­mal­fall nicht zu teu­er. Auch hier hat­ten wir  wie­der Glück im Unglück: Wir woll­ten zwei Näch­te blei­ben, es war aber nur für eine Nacht ein Zim­mer zu bekom­men. Kurz und gut: wir nah­men es, such­ten einen halb­wegs kos­ten­lo­sen Park­platz in der Nähe und bezo­gen unser Zimmer.
Per­pi­gn­ans Alt­stadt ist hübsch und sym­pa­thisch, und wir wer­den mor­gen sicher noch etwas durch die Gas­sen schlen­dern, bevor wir uns wie­der auf den Weg machen, viel­leicht in die nahen Pyrenäen.
Carsten auf dem windigen Campingplatz

Rouss­il­lon 2010: Wei­ter­fahrt von Anne­cy nach Gruissan

Ges­tern in Anne­cy war irgend­wie nicht ganz unser Tag: Es begann damit, dass es mor­gens schon vor dem Auf­ste­hen anfing, kräf­tig zu reg­nen und wir, nach­dem es sich ein­zu­reg­nen schien, in aller Eile das Zelt abge­baut und klitsch­nass ins Auto gepackt haben. Ohne Früh­stück und Duschen sind wir los­ge­fah­ren und such­ten einen ganz net­ten Salon de Thé in der Alt­stadt von Anne­cy auf, um uns zu stär­ken. Die süßen Stück­chen waren lecker, der Tee dafür nicht rich­tig heiß. Sehr loh­nend war dafür der anschlie­ßen­de kur­ze Spa­zier­gang durch die hüb­sche Alt­stadt. Viel­leicht soll­ten wir hier mal einen län­ge­ren Zwi­schen­stopp einlegen.

Die Wei­ter­fahrt ver­lief pas­sa­bel, auch wenn uns die stän­di­gen ver­kehrs­be­ding­ten neu­en Rou­ten­vor­schlä­ge des Navis uns irgend­wann zu ner­ven began­nen, denn sie waren offen­kun­dig falsch. Ohne TMC ver­lief das Fah­ren ab Mon­teli­mar denn auch deut­lich entspannter.
Da wir zu müde wur­den, um noch bis Per­pi­gnan wei­ter­zu­fah­ren, ver­such­ten wir, einen Platz auf einem Cam­ping­platz in Gru­is­san zu bekom­men, hat­ten aber die Rech­nung ohne die letz­ten Wochen­end­tou­ris­ten gemacht, so dass es über­all “Com­plet” hieß. Sogar auf dem halb­lee­ren Cam­ping muni­ci­pal. Auch die Hotels in Gruissan.

Erst der Cam­ping “La Nau­tique” nahm uns trotz bereits geschlos­se­ner Rezep­ti­on auf. Indes hat­te nach­mit­tags ein hef­ti­ger Nord­wind ein­ge­setzt mit enorm hef­ti­gen Böen, sodass wir alle Mühe hat­ten, das Zelt auf­zu­bau­en, zumal der har­te Boden es kaum zuließ, die Herin­ge rein­zu­schla­gen. Völ­lig ent­kräf­tet lie­ßen wir uns schließ­lich im Zelt nie­der, ver­schlan­gen die Res­te an schnell Eßba­rem und ver­such­ten zu schla­fen, und das bei tosen­dem Wind und flat­tern­den Zeltwänden.

Rouss­il­lon 2010: Zwi­schen­stopp in Annecy

Die ers­te Etap­pe wäre geschafft. Gegen halb acht heu­te Abend sind wir auf dem Cam­ping “Le Ver­ger” in Sevri­er am Lac d’An­ne­cy am Ran­de der fran­zö­si­schen Alpen ein­ge­trof­fen, haben unser Zelt auf­ge­schla­gen und eine lecke­re, schwe­re Piz­za “Quat­re fromages” ver­schlun­gen, u.a. mit Reb­lochon und Roque­fort. Scha­de nur, dass das Bis­tro gegen­über dem Cam­ping­platz heu­te kei­ne Piz­za anbot, wo die Piz­za vor eini­gen Jah­ren aus dem Holz­ofen kam. Naja, so haben wir einen net­ten Rück­weg am See­ufer genos­sen. Der Cam­ping­platz liegt zwar direkt neben einer viel­be­fah­re­nen Stra­ße, ist aber ange­nehm klein und nutzt eine klei­ne, mit Bäu­men über­sä­te Wie­se. Die Toi­let­ten und Duschen sind eher einfach.
Ein Bild gibt’s heu­te nicht zu sehen, ich war zu hung­rig und hat­te auf dem Rück­weg nicht die rich­ti­ge Kame­ra dabei. Ich hof­fe, dass wir mor­gen Per­pi­gnan oder Umge­bung errei­chen. Gute Nacht!

Qua­dro Nue­vo wie­der im Süd­wes­ten auf Tour

Im letz­ten Jahr hat­te ich in Alt­rip ein Kon­zert von Qua­dro Nue­vo genie­ßen kön­nen. Jetzt sind sie wie­der in der Regi­on unter­wegs. Das aktu­el­le Kon­zert­pro­gramm zwi­schen Tan­go und Welt­mu­sik hat das Quar­tett aus den Per­len sei­ner bis­her sechs CDs zusam­men­ge­stellt. Auch Neu­es wird zu hören sein. Dar­über hin­aus inter­pre­tie­ren die vier Lie­der der aktu­el­len Qua­dro Nue­vo CD „tan­go bit­ter sweet“. Ein­zi­ger Wer­muts­trop­fen: Gitar­rist Robert Wolf wird wegen Krank­heit nicht dabei sein und ersetzt durch Eve­lyn Huber an der Harfe.

Wer sich die­sen musi­ka­li­schen Lecker­bis­sen nicht ent­ge­hen will, hier die Kon­zert­ter­mi­ne im Süd­wes­ten: unter ande­rem 27.9. Fil­der­stadt, 28.9. Lin­dau, 18.10.,Karlsruhe, 23.10. Rott­weil, 26.11. Speyer.
Goethes "Italienische Reise" von Quadro NuevoÜbri­gens hat Qua­dro Nue­vo in Zusam­men­ar­beit mit dem Baye­ri­schen Rund­funk sowie u.a. Ulrich Tukur und Ulri­ke Krie­ner sein ers­tes Hör­buch “Johann Wolf­gang von Goe­the: Die ita­lie­ni­sche Rei­se” ver­öf­fent­licht. Infos dazu unter www.quadronuevo.de.

Arde­che 2009 – Tag 10: Joyeuse

Heu­te sind wir in das klei­ne Markt­städt­chen Joy­eu­se (dt. die Freu­di­ge) gefah­ren. Das gemüt­li­che Joy­eu­se liegt ober­halb der Beau­me, einem rech­ten Zufluss der Ardè­che. Die Stadt liegt recht nett auf einem Fels­vor­sprung ober­halb des Flus­ses. Inter­es­siert haben wir fest­ge­stellt, dass es dort im Som­mer auch Mar­chés noc­turnes, also Abend­märk­te von (Kunst-)Handwerkern gibt. Also ein guter Grund, noch­mal her­zu­kom­men. Abge­se­hen davon, dass es auch hier wie­der Fut­ter für mei­ne Samm­lung an Fas­sa­den­wer­bung gab, wie so oft in Frank­reich. Hier ein paar Eindrücke:

Arde­che 2009 – Tag 9: Ent­lang der Ardeche

Qua­si als Geburts­tags­aus­flug sind wir heu­te an der Ardè­che ent­lang­ge­fah­ren und haben die wun­der­vol­le Aus­sicht auf die Schlucht und den Fluss genos­sen. Ein­ge­stie­gen sind wir nicht weit von Val­lon-Pont-d’Arc, also wie der Name schon sagt, in der Nähe einer der land­schaft­li­chen Haupt­at­trak­tio­nen, qua­si einer aus dem Fels gewa­sche­nen Bogen­brü­cke, unter der die Ardè­che hin­durch­fließt. Jeder, der mal die Ardè­che ent­lang­ge­fah­ren ist, wird sich wohl an die­ses Wahr­zei­chen erin­nern, erst recht, wenn man es im Kanu auf dem Was­ser getan hat.

Ganz in der Nähe ist auch ein Lan­de­platz für die vie­len Kanus, die hier ihre Fluss­tou­ren machen, ein Park­platz ist in der Nähe, sodass wir hier Pau­se ein­ge­legt und das Natur­wun­der bestaunt haben.

Immer wie­der beein­dru­ckend ist auch die Tie­fe, in der sich der Fluss im Lau­fe sei­ner Exis­tenz in das Gestein gefres­sen hat, und das mit einer trä­gen Beharr­lich­keit, die ihres­glei­chen sucht. Ich habe auch den Grand Can­yon du Ver­don gese­hen, der in sei­ner Steil­heit und Höhe oder Tie­fe noch beein­dru­cken­der ist, aber auch die Ardè­che, die ein im Gro­ßen und Gan­zen wei­te­res Tal als der Ver­don geformt hat und wohl auch mehr Was­ser führt, ist sehr beachtlich!

Unse­re Tour haben wir dann nach einem gemüt­li­chen Kaf­fee in der Auber­ge du Pou­z­at wei­ter unten im Tal, in der Nähe von St. Mar­tin d’Ar­de­che been­det und den Rück­weg nach Les Vans ange­tre­ten. Hier die klei­ne Gale­rie mit Ein­drü­cken unse­rer Tour:

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