Esther und ich habe heu­te unse­re nagel­neu­en Wan­der­schu­he (Mei­ne: Meindl Ber­gen MFS, Esther: Jack Wolfs­kin All Ter­rain Pro) aus­pro­biert: Um sie vor unse­rem Urlaub, der in zwei Wochen beginnt, nun auf einer stei­len Stre­cke in der Nähe zu tes­ten, haben wir uns die Him­mels­lei­ter zum König­stuhl aus­ge­sucht. Gehört hat­te ich davon schon, aber gelau­fen sind wir sie bis­her nie.

Wir sind also bis zum Schloss gefah­ren und dort erst die Trep­pen zum Schloss­ein­gang, dann links zum Schloß­wolfs­brun­nen­weg und rechts auf den Mol­ken­kur­weg gelau­fen. Nach der ers­ten star­ken Rechts­kur­ve stan­den wir also vor den Stu­fen, die eher in eine grü­ne „Höl­le” zu füh­ren schie­nen als in den Him­mel. (s. Goog­le Maps)

Himmelsleiter bei Heidelberg

Him­mels­lei­ter bei Heidelberg

War­um die­se Stu­fen den Namen bekom­men haben, war aber bereits nach kur­zer Zeit klar: Bei der star­ken Stei­gung und den vie­len, unre­gel­mä­ßig geset­zen Stu­fen aus Natur­stein denkt man schon bald: „Sind wir jetzt nicht schon gleich oben?” Aber nein, es geht immer noch ein Stück­chen wei­ter, anschei­nend bis in den Him­mel. Erst wenn in Höhe der Gleit­schirm­wie­se das Stim­men­ge­wirr vom Aus­sichts­punkt Königs­stuhl lau­ter wird, kann man sicher sein. Wir sind da!

Run­ter sind wir dann über “Hoh­ler Käs­ten­baum­weg”, dann links den Block­haus­weg hin­ter zur Auer­hah­nen­hüt­te, dann links hin­ter zum Schwa­ben­weg, an der Schloss­hang­hüt­te vor­bei, an der nächs­ten Kreu­zung Rich­tung Bis­marck­hö­he wei­ter bis es rechts hin­un­ter­ging Rich­tung Schloss, am Rin­den­häus­chen vor­bei, dahin­ter über klei­ne­re, sich kreu­zen­de Pfa­de hin­un­ter zum Bier­sie­der­steig und wie­der links zum Molkenkurweg.

Das war eine schö­ne Stre­cke, auch wenn wir die Him­mels­lei­ter so ohne wei­te­res nicht wie­der lau­fen würrden. Die Anstren­gung muss man sich nicht unbe­dingt bald wie­der antun! Aber für die Schu­he war’s gera­de rich­tig, sie haben sich bewährt und freu­en sich auf die nächs­te Her­aus­for­de­rung, spä­tes­tens ab 7./8. Juni im Ber­ner Ober­land und eine Woche spä­ter in den Cin­que Terre!