Einer der größ­ten Foto­gra­fen über­haupt ist für mich Hen­ri Car­tier-Bres­son: Sein Gespür für Bild­kom­po­si­ti­on und sein Humor, der sich in sei­nen Bil­dern zeigt, auf denen meis­tens Men­schen zu sehen sind, sind fast unüber­treff­lich. Sein Ver­ständ­nis von Foto­gra­fie drückt kaum ein Zitat bes­ser aus als das folgende:

Pho­to­gra­phier: c’est retenir son souf­flé quand tou­tes nos facul­tés con­ver­gent pour cap­ter la réa­li­té fuyan­te ; c’est alors que la sai­sie d’une image est une gran­de joie phy­si­que et intellectuelle.

Foto­gra­fie­ren, das heißt, sei­nen Atem zurück­hal­ten, wenn alle unse­re Fähig­kei­ten zusam­men­lau­fen, um die flüch­ti­ge Rea­li­tät ein­zu­fan­gen; genau in die­sem Moment wird das Beherr­schen eines Bil­des zu einer gro­ßen phy­si­schen und intel­lek­tu­el­len Freude.

Eini­ge Bil­der von Car­tier-Bres­son habe ich auf der Web­site des Kunst­ver­eins Düs­sel­dorf gefun­den, der bereits eine Rei­he von inter­es­san­ten Foto­aus­stel­lun­gen ver­an­stal­tet hat.

Sehr gute Infos über Car­tier-Bres­son fin­den sich hier:

http://www.henricartierbresson.org
(in fran­zö­si­scher Sprache)
Hier eine Aus­wahl sei­ner Bilder: