End­lich hat­ten wir heu­te mal den gan­zen Tag Son­ne (naja, ges­tern war auch nicht so schlecht, nur auf der Rück­fahrt reg­ne­te es kurz), und mor­gen soll es noch mal ähn­lich sein! Da war end­lich auch mal das rich­ti­ge Wet­ter, um den Pool aus­zu­pro­bie­ren, und das nach einer Woche! Eine herr­li­che Erfri­schung! Bevor wir anfan­gen zu kochen (Natür­lich Pas­ta!), malt Esther noch, und ich habe nach der Zei­tungs­lek­tü­re noch schnell das Note­book zum Blog­gen angeworfen.

Sonnenbeschienenes Hausbrückchen in Panicale

Haus­brück­chen in Panicale

In den letz­ten Tagen waren wir nicht mehr ganz so viel unter­wegs: Ges­tern sind wir nach Cas­tiglio­ne del Lago (gemeint ist der Lago di Tra­si­me­no) gefah­ren und haben auf Emp­feh­lung des ande­ren Ehe­paars, das bis ges­tern hier wohn­te, auf dem Weg auch das bild­hüb­sche Städt­chen Pani­ca­le ange­schaut, das eigent­lich beein­dru­cken­der war als Cas­tiglio­ne selbst: Wie vie­le klei­ne Städ­te hier liegt Pani­ca­le oben auf einem Hügel, mit Kir­che in der Mit­te und mit­tel­al­ter­li­cher Struk­tur, hier sogar so klar erhal­ten, dass man nicht nur auf dem Stadt­plan am Ein­gang zur Alt­stadt, son­dern auch live fest­stel­len kann, dass es in Form von Rin­gen auf­ge­baut ist. Übri­gens eine Par­al­le­le zu Gru­is­san-Vil­la­ge, unse­rem Urlaubs­ort im letz­ten Jahr in der Nähe von Nar­bon­ne. Ganz anders dage­gen die vie­len Brück­chen, die man hier in der Gegend zwi­schen ein­zel­nen Häu­sern oder zwi­schen Häu­sern und Gärt­chen entdeckt:

Cas­tiglio­ne, das man von Pani­ca­le aus schon sehen kann, kann zwar mit einer Fes­tung auf­war­ten, die Stadt selbst ist dage­gen eher lang­wei­lig, und/aber (auch wegen des Sees) recht stark tou­ris­tisch erschlos­sen. Eine net­te Ent­de­ckung dort: Die­se wun­der­schö­nen Blü­ten an einer Mauer:

Pflanze in Castiglione

Pflan­ze in Castiglione

Das Kapi­tel “aller­lei Getier” aus dem letz­ten Bei­trag ist übri­gens auch noch nicht abge­schlos­sen, denn nach unse­rer Hor­nis­se, die uns anfangs einen Schreck ein­jag­te, fiel uns nun auch noch kurz vorm Ein­schla­fen ein Skor­pi­on an der Decke auf, und heu­te mor­gen, als ich Esthers San­da­len von drau­ßen holen woll­te, näher­te sich ihnen (ver­mut­lich) eine Blind­schlei­che (oder ein ande­res schlan­gen­för­mi­ges Tier), die es sich dort gemüt­lich machen woll­te. Irgend­wie ein biss­chen zu viel Natur­nä­he für uns dege­ne­rier­te Städter 😉 ?