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Kategorie: Gruissan

Rouss­il­lon 2010: Wei­ter­fahrt von Anne­cy nach Gruissan

Ges­tern in Anne­cy war irgend­wie nicht ganz unser Tag: Es begann damit, dass es mor­gens schon vor dem Auf­ste­hen anfing, kräf­tig zu reg­nen und wir, nach­dem es sich ein­zu­reg­nen schien, in aller Eile das Zelt abge­baut und klitsch­nass ins Auto gepackt haben. Ohne Früh­stück und Duschen sind wir los­ge­fah­ren und such­ten einen ganz net­ten Salon de Thé in der Alt­stadt von Anne­cy auf, um uns zu stär­ken. Die süßen Stück­chen waren lecker, der Tee dafür nicht rich­tig heiß. Sehr loh­nend war dafür der anschlie­ßen­de kur­ze Spa­zier­gang durch die hüb­sche Alt­stadt. Viel­leicht soll­ten wir hier mal einen län­ge­ren Zwi­schen­stopp einlegen.

Die Wei­ter­fahrt ver­lief pas­sa­bel, auch wenn uns die stän­di­gen ver­kehrs­be­ding­ten neu­en Rou­ten­vor­schlä­ge des Navis uns irgend­wann zu ner­ven began­nen, denn sie waren offen­kun­dig falsch. Ohne TMC ver­lief das Fah­ren ab Mon­teli­mar denn auch deut­lich entspannter.
Da wir zu müde wur­den, um noch bis Per­pi­gnan wei­ter­zu­fah­ren, ver­such­ten wir, einen Platz auf einem Cam­ping­platz in Gru­is­san zu bekom­men, hat­ten aber die Rech­nung ohne die letz­ten Wochen­end­tou­ris­ten gemacht, so dass es über­all “Com­plet” hieß. Sogar auf dem halb­lee­ren Cam­ping muni­ci­pal. Auch die Hotels in Gruissan.

Erst der Cam­ping “La Nau­tique” nahm uns trotz bereits geschlos­se­ner Rezep­ti­on auf. Indes hat­te nach­mit­tags ein hef­ti­ger Nord­wind ein­ge­setzt mit enorm hef­ti­gen Böen, sodass wir alle Mühe hat­ten, das Zelt auf­zu­bau­en, zumal der har­te Boden es kaum zuließ, die Herin­ge rein­zu­schla­gen. Völ­lig ent­kräf­tet lie­ßen wir uns schließ­lich im Zelt nie­der, ver­schlan­gen die Res­te an schnell Eßba­rem und ver­such­ten zu schla­fen, und das bei tosen­dem Wind und flat­tern­den Zeltwänden.

In der Altstadt von Annecy

In der Alt­stadt von Annecy

Gru­is­san-Les Aygua­des 2006

Blick auf den Strand von Les Ayguades bei Gruissan

Blick auf den Strand von Les Aygua­des bei Gruissan

Den Som­mer­ur­laub 2006 haben wir in Gru­is­san ver­bracht, also in Süd­frank­reich, nicht weit von Nar­bon­ne ent­fernt, direkt am Meer. Cam­ping mit Zelt und Auto schied aus, weil wir unse­re Rücken scho­nen woll­ten; das Quar­tier in der Ardè­che, in das wir woll­ten, war zu unse­rer Wunsch­zeit nicht mehr frei, also haben wir uns für die Feri­en­woh­nung von Olafs Eltern ent­schie­den: Sie liegt inmit­ten einer Feri­en­an­la­ge namens Les Aygua­des auf einer Land­zun­ge etwas außer­halb von Gru­is­san. Die Woh­nung grenzt direkt an den Strand, ein Schritt durch die Gar­ten­pfor­te, und man ist mit­ten im weit­läu­fi­gen Sand. Er ist so weit­läu­fig, dass die Tages­be­su­cher des Strands noch weit weg sind, und man gut und ger­ne 200–300 Meter bis zum Was­ser läuft. Das Was­ser ist schön flach, also gut für Kin­der geeignet.

Hier eine Aus­wahl der Bilder:

Gru­is­san 2006

"Dumont Richtig reisen - Languedoc-Roussillon", das Richtige für den Urlaub in Gruissan

So ganz all­mäh­lich läuft wie­der der Count­down für den nächs­ten Som­mer­ur­laub: Geplant sind 14 Tage in Gru­is­san, in der Nähe der fran­zö­si­schen Stadt Nar­bon­ne, rich­tig deka­dent in einer Feri­en­an­la­ge am Strand und mit Pool. Eigent­lich woll­ten wir ja an die Ardè­che, waren aber etwas spät dran mit der Quar­tier­su­che, sodass wir umdis­po­niert haben auf die­se Feri­en­woh­nung von Olafs Eltern, zu mie­ten über www.narbonne-holiday.com. Da wir bei­de, Esther und ich, gera­de Rücken­schmer­zen haben, tun wir uns die gan­ze Stre­cke nicht in einem an, son­dern über­nach­ten wie­der in der Nähe von Anne­cy in Alpen­nä­he, dies­mal nicht am See, son­dern in einem Bil­lig­ho­tel im Gewer­be­ge­biet. Das Schö­ne ist, man kommt jeder­zeit rein, sodass wir erst abends los­fah­ren. Als Rei­se­füh­rer haben wir wie­der zu einem “Dumont – rich­tig rei­sen”, Aus­ga­be Langue­doc-Rouss­il­lon gegrif­fen, die gefal­len mir ein­fach am besten.

Dies­mal geht auch das neue Note­book mit, damit ich von dort aus arbei­ten kann und natür­lich ein biss­chen internetteln.

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