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Kategorie: Altbau (Seite 2 von 2)

Alles dicht? Alles dicht!

Rohr und Wand sind wieder dicht

End­lich: Nach 6 Wochen ist der Rohr­bruch in der Toi­let­te end­lich vor­bei! Alles ist dicht. Das Rohr­stück ist ein oder zwei Wochen nach Ostern ersetzt wor­den. Eini­ge Tage spä­ter kam der Tro­cken­bau­er (oder wie man das nennt, der Instal­la­teur benutz­te das Wort) und setz­te erst­mal Plat­ten in die Wand­lö­cher und ver­schloss die rest­li­chen Rit­zen mit Putz.

Letz­ten Endes kam heu­te und ges­tern der Maler, riss alle Tape­ten ab, spach­tel­te die Wand und hat sie in wun­der­schö­nem Weiß gestri­chen. Naja, etwas lang­wei­li­ger als unser bis­he­ri­ges Blau ist es ja, aber immer­hin: Es ist jetzt alles ordent­lich. Jetzt müs­sen “nur noch” neue Fuß­leis­ten an die Wand, der Spie­gel und die Beleuch­tung wie­der dran, dann ist end­lich Ruhe.

Was­ser marsch – ein Rohrbruch!

EWasser marsch! Ein Rohrbruch sorgt für aufgerissene Wändeigent­lich mag ich ja Alt­bau­woh­nun­gen wie unse­re. An Tagen wie heu­te ver­flu­che ich sie aller­dings: Es gibt einen Rohr­bruch. Beim Gang zur Toi­let­te fällt mir erst eine Pfüt­ze auf, dann die nas­sen Tape­ten und die nas­se Decke, und ich den­ke schon, der arbeits­lo­se Ger­ma­nist über uns hat viel­leicht eine Über­schwem­mung ver­ur­sacht. Ich kling­le, zum Glück ist er da, nein, bei ihm ist alles ok. Das ist bestimmt ein Rohr­bruch, das hat­ten wir frü­her schon mal, bevor Sie hier ein­ge­zo­gen sind. Zurück­ge­kehrt ver­neh­me ich auch noch ein lei­ses, aber deut­lich hör­ba­res Rau­schen.? Also ein klas­si­scher Rohr­bruch. So’n Sch… Der Woh­nungs­ver­wal­ter? Ist natür­lich nicht erreich­bar, also gleich den Klemp­ner ange­ru­fen, der hat natür­lich einen ande­ren Ter­min, kann also erst eine Stun­de spä­ter kom­men. Immer­hin: In der Panik denkt man nicht mal ans Nächst­lie­gen­de: den Was­ser­haupt­hahn. Aber wo ist der? Auf der Suche stel­le ich fest, dass es auch im Kel­ler bereits tropft. Aus Ver­se­hen Gas­hahn geschlos­sen, es rauscht oben wei­ter, also wei­ter zum nächs­ten Hahn. Der ist es. Gott sei Dank, das Rau­schen wird leiser…
Eine Stun­de spä­ter der Klemp­ner: Wis­sen Sie was das bedeu­tet? Da müs­sen wir die Wand auf­klop­fen, das Leck fin­den und erst­mal mit einer Schel­le dicht­ma­chen. Dann kann man über­le­gen, wie weit das Rohr saniert wird. Kei­ne ein­ein­halb Stun­den spä­ter ist die Wand offen, das Rohr dicht. Der Woh­nungs­ver­wal­ter ist mitt­ler­wei­le greif­bar und staunt: Was? Das Rohr ist undicht? Jetzt dür­fen sich Ver­wal­ter, Eigen­tü­mer­ge­mein­schaft und Klemp­ner erst­mal eini­gen, was denn wirk­lich not­wen­dig ist, und wenn wir Glück haben, ist irgend­wann nach Ostern die Wand wie­der dicht.

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