Ansicht des Forts von BanneAllgemeine Ansicht von Banne

Auf Emp­feh­lung sind wir heu­te in das Ört­chen Ban­ne gefah­ren, das sich knapp 15 Kilo­me­ter süd­lich von Les Vans Rich­tung Alès in den Hügeln befin­det, das heißt: eigent­lich auf und zwi­schen zwei Hügeln, denn auf dem Hügel über­ragt die Rui­ne eines alten Forts das net­te Ört­chen, das sich etwas her­un­ter und zum nächs­ten Hügel erstreckt, wo sich fast am ande­ren Ende dann auch die Kir­che des Dor­fes fin­det: Don Camil­lo und Pep­po­ne ste­hen sich fast demons­tra­tiv gegen­über. Wie bei uns Spät­auf­ste­hern üblich, kom­men wir um die Mit­tags­zeit an, und der Ort wirkt, wie um die­se Zeit nicht anders zu erwar­ten, auf sym­pa­thi­sche Wei­se ein biss­chen ver­schla­fen. Der Tou­ris­ten­park­platz befin­det sich zwi­schen bei­den Orts­hälf­ten, sodass wir uns erst für die welt­li­che Hälf­te ent­schei­den und durch enge Gäss­chen zum Fort hin­auf­stei­gen. Schild am Wegesrand: Ceci est un jardin, pas une escalade.Ein flei­ßi­ger Gärt­ner hat sich hier rüh­rend um die Bepflan­zung am Ran­de der Fel­sen geküm­mert, die er mit einem Holz­schild zu schüt­zen ver­sucht: “Ceci est un jar­din, pas une esca­la­de” (Dies ist ein Gar­ten, kein Klet­ter­steig”. Im ehe­ma­li­gen Pfer­de­stall am Fuß der geschlif­fe­nen Fes­tung gibts eine Gale­rie, die eben­falls Mit­tags­pau­se hat. Von ganz oben über­blickt man den Ort sehr gut und kann auch sonst gut in die Land­schaft schau­en. Eine gro­ße Info­ta­fel erin­nert an die Adels­ge­schlech­ter, die die Burg bau­ten und bis zum 18. Jahr­hun­dert bewohnten.

Café du Nord in BanneAuf dem Weg zurück in den Ort kom­men wir wie­der durch wun­der­schö­ne schma­le Gäss­chen und ich ent­de­cke unten am Platz ein altes Café, des­sen Beschrif­tung ich gleich foto­gra­fie­re – für mei­ne Samm­lung alter Laden­be­schrif­tun­gen und Fassadenwerbung.

 

 

Fenster mit Spitzengardinen in BanneDas Quar­tier Egli­se ist nicht beson­ders auf­re­gend, aber man sieht schon auch schö­ne Details, wie die Tür mit den ver­schie­den­far­bi­gen Gardinen.

Dabei ent­de­cken wir auch eine Gale­rie mit sehr schö­nen Bil­dern – offen, aber kein Gale­rist da. Trotz­dem schau­en wir uns um und ent­de­cken auch ein Bild, bei dem wir über­le­gen, ob wir es kau­fen. Da es unser ers­tes wäre, zögern wir noch. Am Ende ver­las­sen wir die Gale­rie und schlen­dern wei­ter. Viel­leicht fah­ren wir an einem ande­ren Tag noch­mal vor­bei und kau­fen es. Nach einem Rund­gang um die Kir­che bege­ben wir uns wie­der auf den Weg ins Lou Pelou.