Bois de Paiolive, nahe den Trois SeigneursDer ers­te Tag führ­te uns auf eine klei­ne Wan­de­rung durch den Bois de Pai­o­li­ve, ein Wald­stück ober­halb der Chas­se­zac-Schlucht (Arde­che), die sich eini­ge Kilo­me­ter fluss­ab­wärts von Les Vans befin­det, wäh­rend wir fluss­auf­wärts woh­nen. Nörd­lich der D202, die durch ihn hin­durch­führt, gibt es drei inter­es­san­te Wege, von denen wir einen gegan­gen sind: Er führt durch den Wald an traum­haf­ten Kalk­stein­ge­bil­den vor­bei, die mit Fan­ta­sie auch an Fabel­we­sen oder Tie­re erin­nern. Doch davon sind auf einem ande­ren Weg süd­lich der D252 mehr zu sehen als hier. die Ermitage Saint-EugèneLich­tet sich der Wald, kommt man zur traum­haft über dem Tal gele­ge­nen Ermi­ta­ge (Ein­sie­de­lei) St. Euge­ne, die immer noch von Mön­chen bewohnt wird und die man bis vor eini­gen Jah­ren auch noch besu­chen durf­te. Mitt­ler­wei­le sind die gro­ßen schmie­de­ei­ser­nen Tore für die Öffent­lich­keit geschlossen.

Weni­ge Meter wei­ter bie­ten sich dem Wan­de­rer (der übri­gens hier gut bera­ten ist, rich­ti­ge Wan­der­schu­he zu tra­gen) wun­der­schö­ne Bli­cke auf den Beginn der Schlucht und das davor lie­gen­de eher fla­che­re Talstück.

Blick ins Chassezac-TalDer wei­te­re Weg führt dann berg­auf, berg­ab, nicht weit von der Schlucht ent­fernt, zweigt dann nach links Rich­tung Cor­ni­che ab oder alter­na­tiv nach rechts Rich­tung Park­platz zurück. Auf die­sem Stück ist der Wald deut­lich dich­ter. Wer vom Lau­fen her fit ist, soll­te bei tro­cke­nen Wegen sicher auch den Cor­ni­che-Weg lau­fen, um den Blick auf die Schlucht zu genie­ßen. Es lohnt sich sicher.