Frisch gestrichen: Alles neu macht der Mai (nach dem Rohrbruch)

Der Mai ist gekom­men, die Wän­de wer­den weiß. Nach­dem nun auch der Maler letz­te Woche da war, ist die Wand bei­na­he jung­fräu­lich, fast ein biss­chen zu ste­ril, aber das ändert sich schon von selbst. Mitt­ler­wei­le hän­gen die Schränk­chen wie­der an der Wand, und neue IKEA-Leuch­ten, die ich mir für eine bes­se­re Spie­gel­be­leuch­tung gewünscht hat­te, habe ich ges­tern auch noch angebracht.

Dass dabei der Spie­gel run­ter­ge­kracht ist, gehört wohl zu den “Kol­la­te­ral­schä­den” eines Rohr­bruchs. Zum Glück mach­te das nicht viel aus, da es kein “gutes Stück” war, und alte Spie­gel haben wir noch im Kel­ler. Bei die­sen Wän­den bohrt man bes­ser kei­ne Löcher oder nur das abso­lut Not­wen­di­ge: Jedes Objekt, das zwei Bohr­lö­cher benö­tigt, hängt unter Garan­tie schief, denn der Boh­rer rutscht ent­we­der bereits beim Anboh­ren weg oder im Wan­din­ne­ren, wenn ein Stein­chen dazwi­schen­kommt, oder Putz und Mau­er lösen sich in Wohl­ge­fal­len auf.

Jeden­falls ist es fast unmög­lich, dass die Bohr­lö­cher auf glei­cher Höhe sind, auch wenn man sie vor­her kor­rekt ange­zeich­net hat. Lei­der aber ist auch das unbe­re­chen­bar, sonst könn­te man sich ja drauf ein­rich­ten. Nach­dem nun auch die letz­ten Bohr­lö­cher wie­der zuge­gipst und über­stri­chen sind, kann ich mir’s wie­der gemüt­lich machen hier …