Allerlei aus Heidelberg, Neustadt und der Welt

Jahr: 2011

Dif­fe­ren­zie­rung und Binnendifferenzierung

Differenzierung mit No Fear ShakespeareEin Pro­blem, das sich mir immer wie­der im Unter­richt stellt, ist die Fra­ge der Dif­fe­ren­zie­rung und Bin­nen­dif­fe­ren­zie­rung. Ich habe in einer Klas­sen­stu­fe der Ober­stu­fe (11. Kl.) zwei nach Leis­tung dif­fe­ren­zier­te Grup­pen, ohne dass ich bis­her auf die Ein­tei­lung Ein­fluss neh­men konn­te (da ich die Klas­se so über­nom­men habe). Ein Grund­pro­blem bei der Auf­tei­lung liegt bis­her dar­in, dass die Dif­fe­ren­zie­rung für bei­de Fremd­spra­chen (Eng­lisch und Fran­zö­sisch) vor­ge­nom­men wird, aber man­che Schü­ler in nur einer Spra­che zu den Lang­sa­me­ren gehö­ren und daher in die lang­sa­me­re Grup­pe kamen, sie aber in der ande­ren Spra­che eher gut sind. Dadurch ist zwar in jeder Grup­pe ein deut­li­cher Leis­tungs­un­ter­schied vor­han­den, aber den­noch sind die ein­zel­nen Grup­pen recht heterogen.

Wei­ter­le­sen

Aktu­el­le Lek­tü­re: Les­sing, Nathan der Weise

Lessing, Nathan der Weise (Reclam)

Les­sings “Nathan der Wei­se” in der Aus­ga­be von Reclam

Das woll­te ich schon lan­ge mal lesen, und nun liegt es als Bett­lek­tü­re auf dem Nacht­tisch: Les­sings Nathan der Wei­se. Ein dra­ma­ti­sches Gedicht in fünf Auf­zü­gen. Als Bewoh­ner der Les­singstra­ße und ehe­ma­li­ger Schü­ler eines Les­sing-Gym­na­si­ums ohne Les­sing durchs Leben zu kom­men, wäre ja schon fast igno­rant. Gereizt hat mich “Nathan der Wei­se”, weil ich zum einen von der Ring­pa­ra­bel weiß und zum ande­ren ein Zitat zum Streit zwi­schen den Reli­gio­nen gehört hat­te, das mich dar­auf neu­gie­rig gemacht hat. Nun denn, es lässt sich gut an. Mit schö­nem Rhyth­mus und noch schö­ne­rer Spra­che möch­te ich den Text am liebs­ten laut lesen. Also: macht wirk­lich Spaß, das zu lesen!

Ers­te Woche als Lehrer

Zwi­schen­zeit­lich habe ich die ers­te Woche mei­nes neu­en Berufs­le­bens als Leh­rer hin­ter mir. Mit einem pro­vi­so­ri­schen Stun­den­plan, der nur für die ers­te Woche erstellt wur­de, einer Anfangs­kon­fe­renz in der Woche vor Beginn, in der vor allem eini­ges zum Ablauf der ers­ten Woche geklärt wur­de, einer lan­gen Kon­fe­renz am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag, drei(!) Anfangs­fei­ern am Mon­tag, mei­nem vol­len Stun­den­um­fang (der­zeit 16 Stun­den, also eine 75-%-Stelle), sowie vie­len net­ten Kol­le­gen und Schü­lern. So voll­ge­stopft wie der Satz fühl­te sich auch die Woche an.
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Hel­lo World!

“Hel­lo World” heißt die Stan­dard-Begrü­ßung aus der Welt der Pro­gram­mie­rer, mit der ich lan­ge durch mei­ne frü­he­re PR-Tätig­keit zu tun hat­te, und sie drückt eine ers­te Kon­takt­auf­nah­me der Pro­gram­mie­rer mit der Außen­welt aus, die ich hier ger­ne übernehme.

Für mich drückt “Hel­lo World” aus, dass mei­ne Noti­zen hier nicht als Mono­log gedacht sind, son­dern zur Kom­mu­ni­ka­ti­on und zum Aus­tausch, auch mit ande­ren (Waldorf-)Lehrern. Wei­ter­le­sen

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