Allerlei aus Heidelberg, Neustadt und der Welt

Jahr: 2009 (Seite 1 von 6)

Qua­dro Nue­vo wie­der im Süd­wes­ten auf Tour

Im letz­ten Jahr hat­te ich in Alt­rip ein Kon­zert von Qua­dro Nue­vo genie­ßen kön­nen. Jetzt sind sie wie­der in der Regi­on unter­wegs. Das aktu­el­le Kon­zert­pro­gramm zwi­schen Tan­go und Welt­mu­sik hat das Quar­tett aus den Per­len sei­ner bis­her sechs CDs zusam­men­ge­stellt. Auch Neu­es wird zu hören sein. Dar­über hin­aus inter­pre­tie­ren die vier Lie­der der aktu­el­len Qua­dro Nue­vo CD „tan­go bit­ter sweet“. Ein­zi­ger Wer­muts­trop­fen: Gitar­rist Robert Wolf wird wegen Krank­heit nicht dabei sein und ersetzt durch Eve­lyn Huber an der Harfe.

Wer sich die­sen musi­ka­li­schen Lecker­bis­sen nicht ent­ge­hen will, hier die Kon­zert­ter­mi­ne im Süd­wes­ten: unter ande­rem 27.9. Fil­der­stadt, 28.9. Lin­dau, 18.10.,Karlsruhe, 23.10. Rott­weil, 26.11. Speyer.
Goethes "Italienische Reise" von Quadro NuevoÜbri­gens hat Qua­dro Nue­vo in Zusam­men­ar­beit mit dem Baye­ri­schen Rund­funk sowie u.a. Ulrich Tukur und Ulri­ke Krie­ner sein ers­tes Hör­buch “Johann Wolf­gang von Goe­the: Die ita­lie­ni­sche Rei­se” ver­öf­fent­licht. Infos dazu unter www.quadronuevo.de.

Arde­che 2009 – Tag 10: Joyeuse

Heu­te sind wir in das klei­ne Markt­städt­chen Joy­eu­se (dt. die Freu­di­ge) gefah­ren. Das gemüt­li­che Joy­eu­se liegt ober­halb der Beau­me, einem rech­ten Zufluss der Ardè­che. Die Stadt liegt recht nett auf einem Fels­vor­sprung ober­halb des Flus­ses. Inter­es­siert haben wir fest­ge­stellt, dass es dort im Som­mer auch Mar­chés noc­turnes, also Abend­märk­te von (Kunst-)Handwerkern gibt. Also ein guter Grund, noch­mal her­zu­kom­men. Abge­se­hen davon, dass es auch hier wie­der Fut­ter für mei­ne Samm­lung an Fas­sa­den­wer­bung gab, wie so oft in Frank­reich. Hier ein paar Eindrücke:

Arde­che 2009 – Tag 9: Ent­lang der Ardeche

Qua­si als Geburts­tags­aus­flug sind wir heu­te an der Ardè­che ent­lang­ge­fah­ren und haben die wun­der­vol­le Aus­sicht auf die Schlucht und den Fluss genos­sen. Ein­ge­stie­gen sind wir nicht weit von Val­lon-Pont-d’Arc, also wie der Name schon sagt, in der Nähe einer der land­schaft­li­chen Haupt­at­trak­tio­nen, qua­si einer aus dem Fels gewa­sche­nen Bogen­brü­cke, unter der die Ardè­che hin­durch­fließt. Jeder, der mal die Ardè­che ent­lang­ge­fah­ren ist, wird sich wohl an die­ses Wahr­zei­chen erin­nern, erst recht, wenn man es im Kanu auf dem Was­ser getan hat.

Ganz in der Nähe ist auch ein Lan­de­platz für die vie­len Kanus, die hier ihre Fluss­tou­ren machen, ein Park­platz ist in der Nähe, sodass wir hier Pau­se ein­ge­legt und das Natur­wun­der bestaunt haben.

Immer wie­der beein­dru­ckend ist auch die Tie­fe, in der sich der Fluss im Lau­fe sei­ner Exis­tenz in das Gestein gefres­sen hat, und das mit einer trä­gen Beharr­lich­keit, die ihres­glei­chen sucht. Ich habe auch den Grand Can­yon du Ver­don gese­hen, der in sei­ner Steil­heit und Höhe oder Tie­fe noch beein­dru­cken­der ist, aber auch die Ardè­che, die ein im Gro­ßen und Gan­zen wei­te­res Tal als der Ver­don geformt hat und wohl auch mehr Was­ser führt, ist sehr beachtlich!

Unse­re Tour haben wir dann nach einem gemüt­li­chen Kaf­fee in der Auber­ge du Pou­z­at wei­ter unten im Tal, in der Nähe von St. Mar­tin d’Ar­de­che been­det und den Rück­weg nach Les Vans ange­tre­ten. Hier die klei­ne Gale­rie mit Ein­drü­cken unse­rer Tour:

Arde­che 2009 – Tag 8: Aus­flug nach Thines

Heu­te sind wir mal auf Emp­feh­lung von Bea mal nach Thi­nes gefah­ren. Dazu geht’s erst mal rund 7 Kilo­me­ter am Chas­se­zac auf­wärts, bis dann die D513 nach rechts abzweigt. Die­ses Stück wird gera­de nach der zwei­ten Hälf­te immer enger, sodass man schon vor­sich­tig fah­ren muss, falls einem jemand in einer Kur­ve entgegenkommt.

Das letz­te Stück zum Ort läuft man von einem Park­platz aus hoch. Thi­nes ist eigent­lich ein win­zi­ges Nest, aber super­schön. Die Häu­ser sind aus recht dunk­len Stei­nen gebaut. Über allen thront eine roma­ni­sche Kir­che mit einer nicht nur innen sehr hüb­schen Apsis.

Im Dorf selbst ist eben die­ses selbst die Attrak­ti­on. Es ist unauf­ge­regt, man sieht immer wie­der net­te Details wie das ver­ros­te­te Bett­ge­stell im Gar­ten, die bei­den Schorn­stei­ne, die mich sofort an Ben und Hoss Cart­wright erin­nern, das Schild zum Trö­del­markt (Vide-gre­ni­er) zuguns­ten der her­ren­lo­sen Kat­zen des Dorfes.

 Ach ja, da gibt es auch einen guten Tou­ri-Laden mit Café und (als wir da waren) herr­li­chen, aber teu­ren Draht­kunst­ob­jek­ten. Das Café hat eini­ge Eis­sor­ten, die man sich nicht ent­ge­hen las­sen soll­te (auch wenn ich nicht sicher bin, ob man sie nicht auch an ande­ren Orten der Ardè­che bekommt.

Arde­che 2009 – Tag 7: Markt- und Ruhetag

Mit einem herr­li­chen Son­nen­auf­gang über Les Vans, dem Chas­se­zac und der Arde­che fing der Tag schon mal gut an:

Sonnenuntergang über dem Chassezac, einem Nebenfluss der Ardeche

 

Ansons­ten war heu­te Markt­tag in Les Vans. Wir sind rela­tiv früh auf­ge­bro­chen, um den Tag dort gut zum Stö­bern, Kau­fen, Pro­bie­ren etc. zu nutzen.

Bunte Seifen in Hülle und Fülle

Der Markt war wie so vie­le von ihnen sehr schön und fängt – vom west­li­chen Orts­ein­gang aus gese­hen – mit Kla­mot­ten an und geht dann über aller­lei Unter­schied­li­ches (Sei­fen, Spiel­zeu­ge, Schall­plat­ten bis hin zu Trö­del oder Anti­qui­tä­ten) auf dem gro­ßen Platz (Place Léo­pold Ollier). Wenn man dann Rich­tung Alt­stadt­gas­sen hin­un­ter­geht, kom­men ver­mehrt die Lebens­mit­tel, dar­un­ter lecke­re Pro­duk­te aus Kas­ta­ni­en­mehl (Kas­ta­ni­en­pü­ree, Kuchen, Bier etc.)

Am Nach­mit­tag haben wir gefau­lenzt, und ich habe ein biss­chen die Zeit genutzt, vom Lou Pelou noch ein paar Auf­nah­men zu machen (die ich zwi­schen­zeit­lich in die Sei­te vom Ankunfts­tag ein­ge­baut habe, inklu­si­ve des Panoramas).

 

 

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