Heute morgen zeigt der Blick aus dem Fenster blauen Himmel, etwas diesig, aber der Tag verspricht, warm zu werden. Es ist unser letzter Tag, und wir lassen es ruhig angehen. Nach dem Frühstück machen wir uns ganz allmählich fertig, um runter zum  kleinen steinigen Strand des Campings zu gehen. Es sind angenehm wenige Leute auf dem kleinen Platz. Das Wasser ist herrlich still. Kaum Wellen heute, man könnte glauben, es wäre ein Binnensee. Nach dem Bad sonnen wir uns noch ein wenig, ganz in der Nähe geht eine Motorjacht vor Anker, die den Eindruck macht, sie sei nicht nur schnell, sondern auch mit schnell verdientem Geld bezahlt. Nachmittags gegen drei machen wir uns auf den Fußweg nach Moneglia, um noch letzte Einkäufe zu erledigen, einen Cappu zu genießen und endlich unsere Postkarten einzuwerfen. Nach dem Rundgang mache ich mich noch ans Bloggen, bevor wir nochmal stadtwärts ziehen und im „U Limottu“ zu essen. Nach dem Essen werden wir sicher noch ein bisschen packen, auf der Terrasse vor der Hütte sitzen und dem leichten Plätschern und Rauschen des Meeres lauschen. Kein Vergleich mit dem „Donnern“ der Brandung in den ersten Tagen. Morgen früh um 10 müssen wir die Hütte verlassen und fahren dann über Mailand und den Gotthard heimwärts.