Allerlei aus Heidelberg, Neustadt und der Welt

Monat: Februar 2008 (Seite 1 von 2)

Gleis­bau-Lärm: Nur Nerverei

Ja, es gibt Tage, wo man leicht genervt ist vom Lärm der Bahn­an­la­gen, ich geb’s zu.

Gleisbauarbeiten

Heu­te ist vor mei­nem Fens­ter Gleis­bau bei der Bahn ange­sagt: Mal piepst irgend­ein Teil laut, gera­de ist einer der Bau­ar­bei­ter dabei, alte Schie­nen mit der Flex zu zer­tei­len, und dann wie­der trö­tet laut eine Press­luft­trö­te, um die Arbei­ter vor her­an­na­hen­den Zügen zu war­nen. Nach dem, was an unver­bau­ten Beton­schwel­len noch da liegt, dürf­te das gut auch mor­gen noch wei­ter­ge­hen, wenn sie nicht die Nacht hin­durch arbeiten.

Kulanz bei Abus

Vor ein paar Jah­ren hat­te ich mir zum neu­en Fahr­rad (T700 von der Fahr­rad­ma­nu­fak­tur) ein Abus Vare­do Fahr­rad­schloss vom Klei­nen Rad­haus gekauft.

 

Abus Varedo 47

ABUS VAREDO 47

Bereits nach einem Jahr hat das Schloss beim Auf­schlie­ßen so gehakt, dass es kaum noch zu öff­nen war, mit Öl war es aber noch zu über­re­den, wie­der zu funk­tio­nie­ren. Im letz­ten Herbst hat­te ich das Glück im Unglück, dass es sich (statt sich nicht mehr öff­nen zu las­sen), nicht mehr schlie­ßen ließ, auch Öl etc. half kaum noch, und auf 10 Ver­su­che, den Schlüs­sel zu dre­hen, kam einer, bei dem es gelang.

Im Janu­ar end­lich habe ich nach einem Tele­fo­nat mit Abus das Schloss ein­ge­schickt, und – man glaubt es kaum – Anfang Febru­ar flat­ter­te mir ein wirk­lich net­ter Brief von Abus ins Haus, ich möge den Defekt als Aus­nah­me wer­ten (was ja nicht bedeu­tet, dass es eine gewe­sen ist), und man wer­de mir mit einem nagel­neu­en Fahr­rad­schloss entgegenkommen.

Tja, das ist mitt­ler­wei­le mon­tiert und im Gebrauch. Jetzt bin ich gespannt, ob das mit der Aus­nah­me stimmt und ich jetzt mehr Glück damit habe. Unge­wöhn­lich genug fin­de ich es ja, dass sich Schlüs­sel dre­hen las­sen, bevor sie ganz ins Schloss rein­ge­steckt sind. Das habe ich vor­her weder bei Schlös­sern von Tre­lock noch von Kryp­to­ni­te fest­ge­stellt. Und die Jungs vom Klei­nen Rad­haus mein­ten dazu qua­si “Frau Wer­wolf sagt, das gehört so”.

UPDATE 13.12. 2013: Das zwei­te Exem­plar ist immer noch in Benut­zung, aber begeis­tert bin ich nach wie vor nicht. Ich glau­be kaum, dass ich es noch ein­mal kau­fen würde.

Marie und Leon – oder doch lie­ber Theo?

TheoMarie und Leon waren nach Mel­dun­gen von der Gesell­schaft für deut­sche Spra­che und Duden auch 2007 wie­der die belieb­tes­ten Vor­na­men. Wenn man die Lis­te mit der der letz­ten Jah­re ver­gleicht, stellt man fest, dass da eigent­lich nicht so viel Abwechs­lung ist. Da ist “Theo”, das Baby von Hele­ne und Bernd, doch viel ungewöhnlicher.

Aber wer die Qual der Wahl hat, kann ja hier nachschauen:

Lexikon der Vornamen

Duden – Lexi­kon der Vornamen

and we dro­ve off into the sunset …

Sonnenuntergang - Sunset wie in Alice's Restaurant…loo­king for ano­t­her dump …

So oder so ähn­lich lau­te­te einer der lako­ni­schen Sät­ze in “Alice’s Restau­rant”, nach­dem der Müll­platz, zu dem Arlo Guthrie und Freun­de unter­wegs waren, “aus­ge­rech­net” an jenem Thanks­gi­ving-Tag geschlos­sen war. “I had never heard of a dump clo­sed on Thanks­gi­ving”. So wie unser­ei­ner sich wohl auch noch Gedan­ken gemacht hat, ob eine Depo­nie an Weih­nach­ten geöff­net ist …

Die­sen Sun­set gibts jeden­falls nicht irgend­wo in USA, son­dern gera­de vor weni­gen Minu­ten in Hei­del­berg, Germany…

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