Nach­dem sich ges­tern Abend der Him­mel über Mone­glia schon zuge­zo­gen hat, ist er heu­te mor­gen erst rich­tig vol­ler dunk­ler Wol­ken. Als wir uns all­mäh­lich auf­ma­chen, zum Markt über den Fuß­weg nach Mone­glia zu gehen, reg­net es! Die Wet­ter­vor­her­sa­ge aus dem Inter­net scheint zuzu­tref­fen. Dem­nach ist bis Diens­tag inklu­si­ve mit schlech­tem Wet­ter zu rech­nen. Immer­hin: Im Lau­fe des Tages kommt die Son­ne immer wie­der kurz raus. Es reicht für einen posi­ti­ven Ein­druck der Stadt: klein und gemütlich.

Gasse in Moneglia

Gas­se in Moneglia

Auf­fäl­lig: Vie­le Häu­ser sind schön zurecht­ge­macht, eini­ge mit gemal­ten Ver­zie­run­gen, Fens­ter­um­rah­mun­gen etc. Der Markt bie­tet so wie vie­le alles vom übli­chen Bil­li­g­ramsch über Teu­res bis hin zu Obst, Gemü­se, Pes­to, Käse. Wir ver­sor­gen uns damit fürs ers­te. Am Bahn­hof erkun­di­gen wir uns nach den Ver­bin­dun­gen in die Orte der Cin­que Terre. Erstaun­lich bil­lig: Für weni­ger als 5 Euro pro Nase bis Riom­ag­gio­re und zurück. In der Via Vitt. Emma­nue­le set­zen wir uns in eine Gela­te­ria, um einen Cap­puc­ci­no zu genie­ßen und das stil­le Ört­chen zu benut­zen. Nur Letz­te­res scheint ok zu sein, der Cap­puc­ci­no zu lau­warm und zu dünn. Immer­hin: Das Eis, das ich mir noch geneh­mi­ge, ist lecker.

Nach einem Vier­tel­stünd­chen am Strand auf unse­ren Jacken keh­ren wir in unse­ren Bun­ga­low zurück und machen dort selbst noch einen Cap­pu­ci­no und genie­ßen einen Kuchen, der ein biss­chen dem deut­schen Stol­len ähnelt, aber dar­über hin­aus auch Anis und Pini­en­ker­ne ent­hält. Mmm­mh! Gekauft im Pane­fi­cio eher am Ende der bereits erwähn­ten Stra­ße. Gegen Abend wie­der dunk­le Wol­ken. Esther bemerkt, dass der Was­ser­zu­lauf zum Klo beim Spü­len tropft und sich schon eine klei­ne Pfüt­ze gebil­det hat. Wir sind genervt.

Bis zum Essen­ko­chen sinkt die Tem­pe­ra­tur auf gera­de 20 Grad. Nun zie­he auch ich end­lich mein Fleece übers Sweat­shirt. Wir beschlie­ßen, die Türen zu schlie­ßen und drin­nen zu kochen, um uns auf­zu­wär­men. Nach­her ein kur­zer Spa­zier­gang über das Cam­ping­ge­län­de: Das Posi­ti­ve an ihm ist die direk­te Lage am Meer und der Blick. Für Cam­per mit Zelt oder Wohn­wa­gen gibt es wenig Schat­ten und nur Kies unter dem Zelt, und die Anla­gen wie Toi­let­ten, Spü­len etc. wir­ken lieblos.