Nach­dem der Him­mel am frü­hen Mor­gen rela­tiv frei gewe­sen sein muss (sagt Esther), war nach dem Auf­ste­hen wie­der alles wol­ken­ver­han­gen. Wir haben es lang­sam ange­hen las­sen und uns erst gegen Mit­tag ent­schlos­sen, in Rich­tung Dol­den­horn­hüt­te auf­zu­bre­chen, wobei es eigent­lich klar war, dass wir nicht bis dort hin­auf gehen wür­den, son­dern der Weg zum Biberg aus­rei­chen wür­de. Von Kan­der­steg-Dorf aus sind wir durch den Oeschi­wald in Rich­tung Oeschi­nen­see gelau­fen, aller­dings die meis­te Zeit auf der Fahr­stra­ße. Am Bären­tritt kam dann die im Wan­der­füh­rer ange­kün­dig­te Abzwei­gung nach rechts hin­auf. Uff, war das steil! Wir gewan­nen schnell an Höhe und schon bald kam eine Fel­spas­sa­ge durch einen klei­nen Was­ser­fall, schmal, durch das Was­ser rut­schig, aber zum Glück mit Draht­sei­len gesichert.

Der rest­li­che Weg ver­lief eher eben bis leicht auf­wärts durch den Wald bis zum „Unde­re Biberg“ (ca. 1500 m). Und da war sie schon, die Abzwei­gung zur Dol­den­horn­hüt­te (rund 1900 m). Was wir ohne­hin schon ver­wor­fen hat­ten, war nun klar: Wir nah­men den Weg in Rich­tung Fisialp/Kandersteg, der wie­der ans Kan­der­tal heranführt.

Blick auf Kandersteg

Blick auf Kandersteg

Bevor es wie­der kräf­tig hin­un­ter­ging, hat­ten wir noch einen wun­der­schö­nen Blick hin­un­ter ins Dorf. Beim Hotel Dol­den­horn haben wir wie­der den Tal­bo­den erreicht. Für den ers­ten Wan­der­tag war die Stre­cke wirk­lich genug. Belohnt haben wir uns natür­lich auch: mit gepfleg­tem Cap­puc­ci­no, Erd­beer­tört­li und Rha­bar­ber­schaum­tört­li. Anschlie­ßend habe ich noch etwas wei­ter in mei­nem „Zau­ber­berg“ gele­sen, bis wir gekocht und EM gese­hen haben.