“Und auch ein grau verhang’ner Nie­sen kann uns die Stim­mung nicht ver­mie­sen” und “Weit in das Tal bei Kan­der­steg führ­te uns der Wan­der­weg”: Die­se Rei­me dich­te­te mein Vater vor vie­len Jah­ren mal für das Gäs­te­buch einer Feri­en­woh­nung im Ber­ner Ober­land. Heu­te Nach­mit­tag kamen wir in Kan­der­steg an, und es war, wie die Web­cam vom Ort es schon in den letz­ten Tagen andeu­te­te: Nichts von den Ber­gen zu sehen, nur Wol­ken bis ins Tal. Und teil­wei­se Sprühregen.
Die Auto­fahrt über die A5 war erstaun­lich flüs­sig, erst direkt vor dem Bas­ler Grenz­über­gang stau­te es sich mini­mal, eigent­lich fast zu ver­nach­läs­si­gen ange­sichts des EM-Eröff­nungs­spiels heu­te in Basel und der gera­de lau­fen­den „Art Basel“.

Um so schö­ner als das Wet­ter ist die Wie­se vor unse­rem Fens­ter: Dicht an dicht blü­hen hier auch ohne Son­ne schöns­te Wie­sen­blu­men aller Art:

Wiese in Kandersteg
Nach­dem wir uns gegen Abend noch das Spiel der Schweiz gegen Tsche­chi­en ange­se­hen und uns was zu essen gemacht haben, war gera­de noch Zeit für einen kur­zen Gang durchs Dorf und die Abend­nach­rich­ten. Und natür­lich für’s Anschau­en der ers­ten Bil­der und das Bloggen.