Umstieg auf Mac – Teil 1

Der alte Fujitsu-Siemens

Der alte Fujitsu-Siemens

Schon seit einiger Zeit nervt mich mein Pentium 4 (3,06 GHz), weil er für das, was ich üblicherweise an ihm arbeite, einfach zu langsam geworden ist. Darüber hinaus wird er abends so quälend langsam, dass man kaum noch dran arbeiten kann: Ständig dauern Fensterwechsel eine gefühlte Ewigkeit. Wahrscheinlich Speicherlecks ohne Ende, ein Prozessor, der für die Belastungen neuerer Programme wohl nicht mehr ausreicht, und Arbeitsspeicher, der mit weniger als 1 GB auch recht knapp bemessen ist. Nachdem einige Bekannte nicht nur davon schwärmen, wie zuverlässig Mac OS X und die Apple-Hardware funktionieren, habe ich mich also entschlossen, auf einen Mac umzusteigen. Vor einer Woche ist die ganze Modellpalette erneuert worden, ein guter Zeitpunkt also, um längstmöglich etwas von den Neuerungen zu haben. Da ich das Aufschrauben und Verbessern außerdem ohnehin satt habe, sondern einfach nur flüssig arbeiten möchte, macht es nichts, dass es für Mac nicht soviel Hardware zu kaufen gibt.

Samstag Nachmittag war ich also bei Gravis in Mannheim, um mich für die richtige Kiste zu entscheiden.

Entschieden habe ich mich für einen 24-Zoll-iMac mit einem Core-Duo-Prozessor mit 2,93 GHz, der inkl. MwSt. jetzt für 1699 Euro zu haben ist:

imac_2009

© Apple

Gegenüber den zuletzt angebotenen Modellen ermöglicht er eine Speichererweiterung bis 8 GB, die er aber zurzeit sicher nicht braucht. Das wäre das Einzige, wofür ich die Kiste vielleicht mal aufschrauben würde/müsste/könnte. Für alles, was zurzeit ansteht, dürfte er gut ausreichen. Auch für ein zusätzliches Windows, an dem ich leider nicht ganz vorbeikomme.

Schade, dass das Gerät (noch) nicht vorrätig war. In einer Woche bis 10 Tagen soll es soweit sein. Hinzu kommt Parallels, die Virtualisierungslösung, mit der man beide Systeme direkt nebeneinander benutzen kann. Sie scheint einfach am besten ins System integriert zu sein, auch wenn VMWare wohl durchaus andere Vorteile hat.

Jetzt muss ich mich nur noch für das richtige Windows entscheiden, das darauf laufen soll: XP ist gut, aber alt. Vista ist zwar mittlerweile akzeptabel, aber sehr speicherhungrig, was sich bei der Virtualisierung negativ bemerkbar machen dürfte, und ist im kommenden Jahr auch schon überholt, wenn Windows 7 kommt. Letzteres hat den Ruf, deutlich sparsamer zu sein, wird aber auch beim Erscheinen ziemlich buggy zu sein, wie immer. Mal sehen. Mein altes XP werde ich jedenfalls mit dem PC zusammen verschenken.

Ich bin tierisch gespannt, wie es weitergeht. Fortsetzung folgt.