IKEA-Lampe per Upcycling erneuert

Seit Jahren haben wir eine Stehlampe von IKEA, die uns von Form und Licht her gut gefällt. Nur hatte das Papier so viele schadhafte Stellen, Flecken etc., dass wir sie schon länger nicht mehr ansehnlich fanden. Versuche, die mit Geschenkpapier und anderen Mitteln zu flicken, waren mehr oder weniger erfolgreich, aber nicht unbedingt schön und teilweise noch weniger haltbar. Hier das Original mit den provisorischen Schönheitsreparaturen:

Irgendwie hatten wir schon die Vorstellung, mit Stoff den Schirm zu erneuern, aber wie? Ein Artikel in Brigitte brachte die Erleuchtung: Dort benutzte man Textilverstärker, um eine gewisse Steifheit zu erreichen.

Nach dem Entfernen des alten Papiers bleiben oben und unten Metallringe, an denen der neue Stoff wieder befestigt wird. Da das Papier geklebt war, bleiben hier Rückstände, die wenn sie grob entfernt sind, nicht weiter stören.

Alsdann haben wir ausgediente Leintücher/Bettlaken, Tischdecken, Vorhänge zusammengesucht, daraus Streifen verschiedener Breite geschnitten und ungefähr auf die nötigen 1,40 Meter Länge gebracht. Aus einem alten Kissen hatten wir auch noch Spitzen, und da wir gerne noch mehr Spitzen einsetzen wollten, haben wir extra welche gekauft. Die breiteren konnte man als eigene Bahn verwenden, die schmaleren dagegen haben wir auf im Laufe der Arbeit auf andere Stoffbahnen geklebt. Mit einem Pinsel haben wir die Streifen jeweils nacheinander satt mit Textilverstärker eingestrichen und provisorisch mit Wäscheklammern am oberen und unteren Ring befestigt. Es empfiehlt sich, die Ränder der jeweils zuletzt angebrachten Streifen besonders gut aneinander zu drücken, damit sie gut zusammenhalten. Zügige Arbeit lohnt sich übrigens, denn das Zeug trocknet entgegen der Angabe auf der Packung so schnell, dass die Bahnen sich beim Trocknen auch ein wenig nach innen wölben, sodass insgesamt eine etwas wellige Form entsteht.

Beim Aufbringen des Textilverstärkers könnte man sich erst über den manchmal ungleichmäßigen Auftrag des Verstärkers aufregen, aber wenn er trocknet, wird er transparent, sodass man das kaum sieht.

Und so sieht das Ergebnis aus:

Hier noch zwei Aufnahmen, die mehr Details zeigen, darunter ein paar aufgeklebte Wäscheknöpfe:

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Echt cool!

1475919-EisflascheDas muss an der Hitze liegen: Gestern Abend muss ich wohl das Mineralwasser statt in den Kühlschrank ins Eisfach gelegt haben. Mit dem Erfolg, dass die Flasche jetzt kaum stehen kann, weil der Schwerpunkt oben auf einer Seite ist. Aber immerhin: Bald kann ich wieder eisgekühltes Wasser trinken.

Die Erdbeerzeit geht los!

Noch sind die Erdbeerpreise zwar recht hoch, aber wir hatten am Wochenende schon hiesige Erdbeeren bei unserem Bauern, sodass ich nicht widerstehen konnte und gestern ein köstliches Erdbeereis fabriziert habe:
Zutaten:
300g frische Erdbeeren
250 ml Milch
200g Sahne
80 g Zucker
1 Spritzer Zitronensaft
Zubereitung:
Die Erdbeeren habe ich mit , Zucker, Milch und Zitronensaft im Standmixer püriert und die Sahne mit dem Handrührgerät in einem Rührgefäß steif geschlagen. Anschließend habe ich beides im Rührgefäß mit dem Handmixer auf niedrigster Stufe gleichmäßig vermischt. Benutzt habe ich meine Eismaschine (s. Brombeereis) mit ihrer bereits seit einigen Tagen vorgefrorenen Kühlschüssel. Bei laufendem Motor (wichtig, sonst friert das Eis augenblicklich fest, und der Motor kann nicht mehr drehen!) habe ich die Masse restlos eingefüllt. Da das Akku recht schwach ist, stelle ich die laufende Maschine ins Gefrierfach mit rein. Der Energieverlust durch das raushängende Kabel dürfte zu vernachlässigen sein.
Nach ca. 25-30 Minuten hat das Eis zwar noch fast Softeiskonsistenz, ist aber superlecker! Man kann es natürlich gerne noch bis zum Verzehr ca. 2 Stunden in einem Aufbewahrungsgefäß weitergefrieren lassen, sollte dann aber jede halbe Stunde das Eis vom Rand in die Mitte umrühren, damit es gleichmäßig fest und nicht zu kristallig wird.